(0511) 33 21 12 | Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen Hannover e. V. | Beratung - Unterstützung - Prävention - Information

Allgemeine Arbeit des Notrufs Hannover

Foto Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e. V. Hannover, Fotografin: Maren NeubeltMenschen mit Lernschwierigkeiten fordern in einem Faltblatt vom Netzwerk People First Deutschland, dass man mit ihnen so umgehen soll, wie man es sich für sich selber auch wünscht.

Das wünschen sie sich besonders, wenn es um die Themen Sexualität und sexuelle Gewalt geht. Sie sagen ausdrücklich: "Man darf keinen Unterschied machen, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht. Sexuelle Gewalt betrifft ALLE."

Wir unterstützen diese Forderungen und sind der Meinung, dass Menschen mit egal welcher Behinderung dasselbe Recht auf Schutz, Begleitung und Aufklärung haben wie andere Menschen auch.

Wir bieten Rat und Hilfe für Frauen und Mädchen mit Behinderungen, die von sexueller Gewalt betroffen sind.

Insbesondere bei Klientinnen mit Lernschwierigkeiten verlaufen die Kontakte oft über Betreuungspersonen. Manchmal ist es hilfreich, wenn eine Vertrauensperson in die Beratung mit einbezogen wird.

Auch wir wollen Frauen und Mädchen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen nicht als "besondere" Klientinnen betrachten.

Wir berücksichtigen, wie bei allen Klientinnen, ihre individuellen Lebensbedingungen. Diese sind oft von Abhängigkeit und Fremdbestimmung geprägt, die die Persönlichkeitsentwicklung und damit auch die Beratung beeinflussen.

In unserem Arbeitskreis „Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen“ sind wir in einem regelmäßigen Austausch mit VertreterInnen aus Wohn- und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Auch Fortbildungen und Informationsveranstaltungen, die wir in Einrichtungen durchführen, helfen uns, die Lebenssituation der Klientinnen mit Behinderungen besser zu verstehen und für eine qualifizierte Arbeit zu berücksichtigen.

Für private und professionelle Vertrauenspersonen bieten wir Fachberatungen, Mitarbeiterfortbildungen oder Elternveranstaltungen an, damit diese den Klientinnen bei Bedarf im Alltag hilfreich zur Seite stehen können.

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